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Direktor Wilfrid Arens war voller Vorfreude in seiner Begrüßung zeigte er sich doch gespannt auf die Darbietungen der verschiedenen Arbeitsgemeinschaft der Realschule und des Gymnasiums ,die den Schülerinnen Raum geben, den verschiedensten Neigungen nachzugehen. Auch die Art des Ablaufs war eine Premiere. Der erste Teil , eher musikalisch geprägt,fand in der Klosterkirche statt , nach einer Pause gab es dann einen räumlichen und thematischen Wechsel in die Mehrzweckhalle der Schulen, in der das Programm auch durch Theatereinlagen erweitert wurde.
Schön war die musikalische Einleitung: Ein Lehrer-Schüler-Chor unter Leitung von Holger Kelsch sang den Evergreen der ‚Flying Pickets ‚Only You‘. In schöner Stimmführung und exakten Kanonläufen eine gelungene Intrada!
Ein interessanter Kontrast: Die prachtvoll-barocke Kirchenarchitektur und die lateinamerikanische Rhythmik, die die Kammermusik-AG von Dr.Sebastian Klemm bot:
‚Jamaican Rumba‘ ließ auch einen Hauch von Mariachi-Musik spüren.
Eher etwas getragen, fast melancholisch dann die ‚Russische Fantasie‘,von den jungen Musikantinnen gefühlvoll interpretiert. Denn die Kammermusik-AG war breit aufgestellt: Unter-, Mittel- und Oberstufe beteiligten sich an der musikalischen Soiree.
Schottische und irische Volksweisen zeigten wahre Meisterinnen auf Blockfköte(Marie-Aimée Klemm), Violine(Tjorven Beck) ,Klarinette (Lea Wiedmann) und Oboe (Natalie Schwab) .Das Stück ‚The irish Washerwoman‘ gab das Geschwätz der irischen Wäscherinnen in musikalischer Form als aufgeregtes Klarinettengeschnatter wider!
Überzeugend auch die Oberstufenschülerinnen der AG Kammermusik: „Feelings“ von Morris Albert waren wirklich im Stil einer Programmmusik ausgedrückte Gefühle; „Puttin‘ on the Ritz“ von Irving Berlin konnte seine amerikanische Herkunft nicht leugnen: Im Stil einer Swing-Show mit Ragtime-Anklängen und einem Hauch Jazz eine Impression amerikanischer Musik des frühen 20.Jhdts.
Ein besonderer Hörgenuss: ‚Geflügeltes für Flöten‘: In beiden Stücken im romantischen Stil
vermittelten die Flöten munteres Vogelzwitschern und -trillern. Geradezu brillant: Charlotte Fayner (Querflöte) und Marie-Aimée Klemm (Blockflöte) . Vor allem letztere zeigte mit schwierigen Läufen, dass eine Blockflöte musikalisch sehr hohe Qualität bieten kann!
Mit ‚Tanguango‘ von Ástor Piazolla zeigte die Kammermusik-AG sich als ausgereiftes Ensemble: Die ganze temperamentvolle Traurigkeit dieses Tanzes brachte sie musikalisch sehr eindrucksvoll zur Entfaltung.
Ein würdiger Abschluss des ersten Teils wurde von den neunten Klassen der Mädchenrealschule umgesetzt: ‚The Power of Love‘ und ‚Möge die Straße‘ , ein irisches Segenslied .Begleitet von Flöte,Violine und Klavier überzeugten Mathilda Franke und Jana Heizmann als Gesangssolistinnen.
In der Mehrzweckhalle wurde es dann leicht mystisch: Die Mini Big Band unter Leitung von Holger Kelsch gab das ‚Lied von Eis und Feuer‘, die Titelmelodie des Komponisten Ramin Djawadi aus der populären Fantasy-Serie „Game of Thrones“. Mit der russischen Volksweise ‚Korobeiniki‘ kam die Mini Big Band ganz groß russisch daher. Die Klasse A7a beschwor, angeleitet von Hilke Polley ‚Demons‘ mit interessanten Tanzeinlagen, geboten von Pia Siegel und Lea Eggs.
Dann ein interessanter Blick durchs Schlüsselloch : „Ach du Schreck, die Oma ist weg!“ – Szeneneinblicke in ein Theaterprojekt der Theater-AG,des Schulchors der Mini Big Band und der Tanz-AG . Von den Schülerinnen selbst verfasst, zeigt es die computerspielsüchtige Lena, die ihre verschwundene Großmutter sucht. Unterstützt wird sie bei ihrer Suche von Cheerleadern , was natürlich Anlass für tolle musikalisch-tänzerische Einlagen bietet. Geradezu akrobatisch demonstrierte dies die Tanz-AG unter Marina Schütze.
Man darf auf die Aufführung am 9. Juli 2018 um 19.30 Uhr wirklich gespannt sein!
Damit endete ein bunter Abend, der die musische Vielseitigkeit der Klosterschulen zeigte.

Heinz Schaufler