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Zur langen Tradition des Sozialpraktikums an den Klosterschulen gehört die jährlich wiederkehrende Infoveranstaltung Compassion nach den Herbstferien. Deshalb waren am 15.11.2018 von den 4. bis zur 6. Stunde auch die angehenden Compassion-Teilnehmerinnen aus den Klassen G10a und A11a ins Milchhäusle eingeladen. Ziel dieser Veranstaltung war es, den Schülerinnen erste Einblicke und Eindrücke über die unterschiedlichen Einsatzstellen und Aufgaben vor Ort zu ermöglichen. Zugleich diente diese Infoveranstaltung auch dazu, die Wahl der Praktikumsplätze für das Sozialpraktikum im Juli 2019 vorzubereiten. Hierbei erhielten die Schülerinnen der 10. und 11. Klasse in zwei Workshop-Runden viele Informationen und konnten natürlich auch zahlreiche Fragen an die Referentinnen richten. Zur großen Referentenschar zählten: Frau Hansmann-Geiger von der AWO Offenburg und Frau Kittner-Ferric von der Reha Offenburg in Begleitung von 2 ehemaligen Abiturientinnen des Klosters sowie einem Mitarbeiter der Reha-Werkstatt. Ebenso berichteten viele Schülerinnen des Jahrgangs K1 von ihren zurückliegenden Erfahrungen aus dem Sozialpraktikum im Juli 2018.
Im Namen der Klosterschule danke ich allen engagierten Referentinnen für ihren Einsatz bei der Infoveranstaltung und wünsche den Schülerinnen der Klasse G10a und A11a viele bereichernde und wertvolle Erfahrungen im Rahmen des Sozialpraktikums.

M. Feißt

Kostprobe aus der Schreibwerkstatt Compassion 2017/18:
Am 23.07.2018 trafen sich die Schülerinnen der 10. Gymnasialklassen zum Auswertungstag des Sozialpraktikums im Milchhäusle. In Rahmen einer kreativen Schreibwerkstatt ließ eine Gruppe ihre Erlebnisse in folgenden Text einfließen:

„Wir, die Schülerinnen der Klassenstufe 10, durften die letzten 2 Wochen vor den Sommerferien – ab dem 09.07.2018 – an einem Sozialpraktikum teilnehmen. Die Stelle des Sozialpraktikums durfte von uns Schülerinnen selbst gewählt werden. Zur Auswahl standen Praktikumsplätze, wie Pflegeheime in Offenburg, Kehl oder Kork sowie viele verschiedene Kindergärten, Grundschulen oder auch betreute Wohnanstalten für Behinderte, von Epilepsie Betroffene oder Demenzkranke. In unserem Praktikum konnten wir viele Erfahrungen sammeln, positive sowie negative. Letztendlich haben wir alle eine neue Seite an uns selbst entdeckt und sind dankbar für die Einblicke, die wir bekommen konnten. Wir wurden vor viele Herausforderungen gestellt und konnten an unsere eigenen Grenzen stoßen. Viele der Schülerinnen wurden emotional berührt. Im Altersheim wurde man mit dem Tod konfrontiert, konnte jedoch auch an der Vergangenheit der Menschen und deren Leben teilhaben. Im Kindergarten wurden unsere Nerven stetig beansprucht, wir konnten uns aber auch an den ersten Schritten eines Kindes erfreuen. Im betreuten Wohnen wurde man anfangs mit dem Umgang der Menschen etwas überfordert, doch wir waren auch erstaunt darüber, wie selbständig sie eigentlich sind. So hat jede Schülerin ihre eigenen Erfahrungen und Eindrücke gesammelt. Schlussendlich können wir sagen, dass diese Zeit sehr aufschlussreich war und wir ein Sozialpraktikum jeder Zeit wieder machen würden.
(„Homepage-Gruppe“ der G10a/b)