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In den letzten beiden Schulwochen vor den Sommerferien waren die Schülerinnen der Klasse G10a und A11a im Rahmen des Sozialpraktikums Compassion in zahlreichen Einrichtungen im Einsatz. Zur Auswahl für das zweiwöchige Praktikum standen hierbei Praktikumsplätze in Pflegeheimen, Krankenhäusern, Kindergärten mit besonderem Förderprofil, Schulen mit speziellen Förderangeboten, sozialpädagogischen Einrichtungen und Wohnheimen für Menschen mit Behinderung, um nur einige Einrichtungen aus dem Stellenpool zu nennen.

Am letzten Montag vor den Sommerferien fand dann in der Klosterschule der traditionelle Reflexionstag statt. Nach einem gemeinsamen Frühstück gab es viele Gelegenheiten, die während des Sozialpraktikums gemachten Erfahrungen auszutauschen und in der Schreibwerkstatt zu verarbeiten:

Natürlich war für viele Schülerinnen nach der zweijährigen, Corona-bedingten Compassionpause die Anspannung vor dem Praktikumsbeginn groß. Dieses klingt auch in einem Text der Schreibwerkstatt an, in dem eine Schülerin über den Praktikumsstart am 11.07.2022 schreibt: „Als ich an meinem ersten Tag ankam, war ich aufgeregt. Ich wusste nicht, was mich erwarte würde. Ob die Bewohner nett zu mir sind oder ob sie mich nicht mögen oder gar zornig sind. Aber schon nach den ersten paar Stunden hat sich meine Angst gelegt. Ich hatte eine Bewohnerin, die mir besonders ans Herz gewachsen war.“

Im Rückblick auf die zurückliegenden zwei Praktikumswochen zieht eine Schülerin folgendes Fazit zum Sozialpraktikum: Das Praktikum hat mir persönlich etwas gebracht. Ich habe Geduld lernen müssen und gemerkt, wie körperlich / nervlich anstrengend, aber auch schön dieser Pflegeberuf im Umgang mit Menschen sein kann. Auch im Umgang mit Kindern berichtet eine Schülerin von ähnlichen Erfahrungen: „Trotz all den nervenaufreibenden Situationen war die Herzlichkeit und Zuneigung vieler Kinder nicht zu übertreffen. … Und vor allem schön war der Abschied, an dem auch die Kleinsten der Kinder sich von mir verabschiedet haben.

Im Namen der Klosterschule bedanken wir uns bei allen Teilnehmerinnen des Sozialpraktikums 2021/22 für eure Bereitschaft, dass ihr euch auf Neues eingelassen und euch vielen Herausforderungen gestellt habt. Ebenso gilt mein Dank auch all denen, die sich kreativ im Rahmen der Schreibwerkstatt mit ihren Erlebnissen auseinandergesetzt haben und uns jetzt die Möglichkeit geben, an ihren Erfahrungen Anteil zu nehmen.

J. Huber und M. Feißt (Verantwortliche für das Sozialpraktikum)