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Katholische Schule

Die Schulen sollen immer auf der Höhe der Zeit sein.

Diesen Anspruch stellte Pierre Fourier vor 400 Jahren an die von ihm mit gegründeten Schulen der Augustiner Chorfrauen, und dieser Tradition fühlt sich die Schule auch heute noch verpflichtet.

Das Mädchengymnasium der Klosterschulen „Unserer Lieben Frau“ geht zurück auf die Stiftung eines Lehr- und Erziehungsinstituts der Kongregation „Unserer Lieben Frau“, das 1823 von Ottersweier nach Offenburg verlegt wurde und in das ehemalige Franziskanerkloster einzog. Geleitet wurde die Schule von dem Orden der Augustiner Chorfrauen der Congregatio Beatae Mariae Virginis („Unserer Lieben Frau“). Seit 2001 stehen die Klosterschulen unter der Trägerschaft der Schulstiftung der Erzdiözese Freiburg.

Unser Ziel als Schule ist es, Schülerinnen Angebote zu machen, sich zeitgemäß mit Glaubensfragen auseinanderzusetzen und ein Umfeld zu schaffen, in denen christliche Werte gelebt, vermittelt und erfahren werden. Dies spiegelt sich auch in unserem Schulklima wieder. 92% der Schülerinnen fühlen sich – wie die Evaluation zeigt – an dieser Schule „wohl“ oder „sehr wohl“. Außerdem wollen wir die Schülerinnen dazu ermutigen, sich für die Schöpfung und die Mitmenschen einzusetzen. „Allen nützen, niemanden schaden“ hieß der Leitspruch Pierre Fouriers, der an Aktualität nichts eingebüßt hat. Dies spiegelt sich in unseren Schulcurricula und in fest verankerten Angeboten wider.

Zusätzliche Religionsstunde und verpflichtender Religionsunterricht

Bei uns besuchen alle Schülerinnen den Religionsunterricht.
Der Religionsunterricht ist durchgehend zweistündig.

Morgenimpuls

Jeder Morgen beginnt mit einem kurzen Innehalten, um den Schultag bewusst zu beginnen. Der Impuls kann ganz unterschiedlich aussehen: Ein Gebet, ein Lied, ein Zitat, ein kurzer Text oder auch nur einfach eine kurze Stille.

Gottesdienste

Regelmäßige Jahrgangsstufengottesdiente sowie Gottesdienste in der Vorweihnachtszeit und Osterzeit sind für uns selbstverständlich.

Rorate

In der Adventszeit laden die Schwestern Schülerinnen und Lehrer einmal in der Woche zur Roratemesse ein. Bei Kerzenschein im Chorgestühl der Klosterschule sich gemeinsam auf Weihnachten vorzubereiten und danach im Refektorium zu frühstücken, ist ein Stück gelebte Gemeinschaft.

Tage im Kloster

Unsere Schwestern bieten den Oberstufenschülerinnen die Möglichkeit an, einige Tage im Kloster zu verbringen. Außerdem findet jährlich eine mehrtägige Fahrt in das Kloster Kellenried statt, bei der Schülerinnen der Jahrgangsstufe 11 über ein verlängertes Wochenende sich mit religiös-philosophischen Texten beschäftigen und an den Gebeten der Schwestern teilnehmen.

Besinnungstage

In den 9. Klassen nehmen alle Schülerinnen an dreitägigen Besinnungstagen teil.

Taizé

Am Ende jeden Schuljahres liegt die Taizéfahrt, in der unsere Schülerinnen den Geist der Communauté von Taizé erleben dürfen.

Compassion

Alle Schülerinnen der 9. Klassen des Gymnasiums bzw. der 10. Klassen des Aufbaugymnasiums nehmen an einem zweiwöchiges Sozialpraktikum teil. Das Praktikum wird intensiv vor- und nachbereitet.

Flüchtlingscafé
Jahrgangsstufe 9 – 11

In Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Asyl und der Caritas unterstützen die Jahrgangsstufen 9-11 das Flüchtlingscafé. Schülerinnen backen Kuchen, helfen im Café selbst und betreuen Kinder.

Kooperation
Jahrgangsstufe 9

Jedes Jahr kooperiert eine 9. Klasse im Religionsunterricht mit der Hans-Jakob-Schule, einem Bildungszentrum mit Schwerpunkt geistige Entwicklung und führt ein gemeinsames Projekt durch.

Schulprojekt
Kinderheim ‚Lar Jesus e Amor‘ in Brasilien

Wir unterstützen das Kinderheim ‚Lar Jesus e Amor‘ in Duque-de-Caxias in Brasilien, einer über 2 Mio. Einwohner zählenden Stadt. Sie liegt unweit von Rio de Janeiro und hat viele Armen- und heruntergekommene Mittelstandsviertel.

Ursprung des Projektes im Jahr 1992

Das Kinderheim ‚Lar Jesus e Amor‘ (Jesus ist Liebe) wurde 1990 aufgrund einer privaten Initiative ins Leben gerufen. Die Kommune stellte damals ein Grundstück zur Verfügung mit dem Auftrag, es für einen sozialen Zweck zu nützen.

Donna Irani Silva Soares, die heutige Heimleiterin, hatte sich schon seit vielen Jahren um bedürftige Kinder gekümmert. Sie nahm nun die Herausforderung an, den Aufbau eines Kinderheims zu wagen. Als Frau Monteil-Streif (Lehrerin der Klosterschule) im Herbst 1992 erstmals in dieses Kinderheim kam, traf sie auf eine Einrichtung mit drei kleinen Zimmern und einer Küche mit Esswinkel. Die sanitären Einrichtungen bestanden aus einem einzigen WC und einer Kaltwasserdusche. Das musste für die etwa 40 Kinder im Alter von 0 bis etwa 8 Jahren ausreichen.

Die Wäsche für die Kinder wurde von Hand im Hinterhof gewaschen. Einzige Angestellte war die Köchin. Alle anderen Tätigkeiten wurden durch freiwillige Helferinnen und durch die Familie der Heimleiterin geleistet.

Finanzielle Zuwendungen von staatlicher und städtischer Seite gab es in sehr geringem Umfang und die Lebensmittelrationen, die pro Kopf zur Verfügung gestellt wurden (Reis, schwarze Bohnen, Milchpulver) reichten nicht einmal bis zur Mitte des Monats. Alles andere musste ‚organisiert‘ werden: z.B. Gemüsereste im Supermärkten etc.

Medizinische Versorgung und pädagogische Betreuung waren aus finanziellen Gründen unvorstellbar.

Engagement unserer Schülerinnen

Nachdem in der Schule von diesen Verhältnissen berichtet wurde, entstanden spontan einige Schülerinitiativen, um diesem Kinderheim über die größten Schwierigkeiten hinwegzuhelfen. Da zu dieser Zeit in Brasilien eine galoppierende Inflation herrschte, hatten D-Mark und Dollar eine sehr hohe Kaufkraft, was die Hilfe aus Offenburg umso intensiver machte.
In der Schule entstand eine Eine-Welt-AG. Über viele Jahre wurden Informationen erarbeitet, die dann regelmäßig an Info-Tafeln der gesamten Schule ausgehängt wurden. Außerdem organisierte sie für die Schulgemeinschaft Projekte zu „Eine-Welt-Themen“.

 

Der Schwerpunkt lag aber in Aktionen, mit denen das Kinderheim finanziell unterstützt wird. Wie sehr das Kinderheim im Bewusstsein der Schülerinnen verankert ist, erkennt man daran, dass immer wieder einzelne Klassen eigenständig Geld für das Projekt sammeln. So fand z.B. in einer 6. Klasse im Rahmen des Sportunterrichts ein Spendenlauf statt. Sponsoren konnten sich an den gelaufenen Kilometern durch Spenden beteiligen.
Die Gelder aus den Schulaktionen werden vor Ort hauptsächlich für Baumaßnahmen verwendet und für dringend erforderliche Anschaffungen. Zum täglichen Lebensunterhalt tragen wir nicht bei, um keine Abhängigkeiten zu schaffen.